Das bin ich
Ich bin überzeugt: Innere Stärke wirkt. Überall.
Lange war ich der festen Meinung, dass ich einfach nur eine glückliche Kindheit hatte.
Heute weiß ich: In meiner (Familien-)Biografie finden sich viele Brüche und harte Gegensätze.
Es war schon als Kind meine innere Haltung, die mich durch Herausforderungen und Stürme in meinem Leben getragen hat.
Eine Haltung, die mich auch in schwierigen Zeiten stabil gehalten und innerlich stark gemacht hat. Genau diese Innere Stärke steht heute im Zentrum meiner Arbeit.
"Mögen Sie Menschen?", wurde ich einmal in einem Bewerbungsgespräch gefragt und dann sinngemäß:
Ich mag Menschen. Das klingt plakativ und ist einfach gesagt. Und doch: Mich faszinieren Menschen. Mich berührt, was sie antreibt, bewegt. Ich glaube zutiefst daran, dass uns Menschen mehr verbindet als uns trennt. Ein Miteinander bringt Herausforderungen mit sich. Ich bin überzeugt davon, dass wir dazulernen können und danach streben sollten, diese Welt fairer und freundlicher zu gestalten.
Ich studierte Touristik- und Eventmanagement, landete branchenfremd im Techniksektor, kehrte über Umwege und eine Weltreise zum Eventmanagement zurück und leitete fünf Jahre lang ein Veranstaltungshaus. In dem christlichen Arbeitsumfeld fand ich viel Mensch, Herz und Leidenschaft. Eine Berufung.
Aber es war auch sehr viel Arbeit, die viel Raum einnahm und ehrenamtliche Herzensprojekte mit Kindern im privaten Umfeld verdrängte.
Ich schaffte den Spagat zwischen Führungskraft und Mutter und spürte, dass die Spannung immer stärker wurde.
2021 verlor ich meinen Sohn in der 17. Schwangerschaftswoche. In der Aufarbeitung mit meinem Mann und unseren Kindern wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, Kindern Raum zu geben, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse nicht nur zu verstehen und ernst zu nehmen, sondern sie auch ausdrücken zu können – sowohl gegenüber sich selbst als auch gegenüber anderen.
Dieses Erlebnis hat einen Prozess angestoßen.
Von A nach B:
Wenn die Welt Kopf steht, entsteht Raum für Reflexion und Wachstum.
Als selbstständige IMOTIK®-, Selbstbehauptungs- und Resilienz-Trainerin, ausgebildet von „Stark auch ohne Muckis“, einem der führenden Unternehmen für Resilienz, Lebenskompetenz und Mobbingprävention, setze ich mich dafür ein, Menschen für ein respektvolles, faires und gutes Miteinander zu stärken. M
Und warum digitale Medien?
Wenn Streit und Mobbing sich online fortsetzen und Desinformationen die sozialen Netzwerke fluten, wir online Hass, Deepfakes und Cybergrooming begegnen, braucht es mehr als Aufklärung.
Lange habe ich geglaubt, Medienkompetenz sei der Schlüssel für alles. Aber ein Kind, das Schönheitsidealen und Meinungsbildung online ausgesetzt ist, braucht viel mehr als das Wissen darüber, dass nicht alles echt ist.
Wenn wir unseren eigenen Augen nicht mehr trauen können, Quellen erst gesucht und gefunden werden müssen und sich ein Large Language Model auf die Antworten einer anderen KI beruft, dann kann Medienkompetenz ein Werkzeug sein. Aber: Wenn ein Hammer Nägel oder Köpfe treffen kann, braucht auch das digitale Zeitalter Menschen, die das eine vom anderen unterscheiden können und einen inneren Kompass in sich tragen, der nicht maschinengesteuert ist, sondern menschlich und fair bleibt. Für mich ist Digitale Resilienz der Schlüssel zu einem guten Miteinander.
Wofür ich mit meiner Arbeit stehe:
Innere Stärke entsteht dort, wo
Herz, Mut & Verstand zusammenwirken.
Tiefe und Weitblick, Selbstwirksamkeit und Perspektivenwechsel.
Mir ist es eine Herzensangelegenheit, Brücken zu bauen - von der analogen in die digitale Welt und von Mensch zu Mensch.
Hier schließt sich der Kreis: Unsere (digitalen) Lebensräume sind immer nur so fair, sicher und gut, wie wir Menschen sie gestalten. Das können wir am besten leisten, wenn wir selbst stabil und ausgeglichen sind:
Wer die eigenen Muster erkennt, kann Verantwortung übernehmen.
Wer die eigenen Grenzen spürt, kann auch die Grenzen anderer Menschen respektieren. Wer den Weitblick hat, seine Komfortzone zu verlassen, kann Selbstwirksamkeit erfahren.
Resilienz entsteht nicht durch den Konsum von Wissen, sondern durch die aktive Auseinandersetzung mit sich selbst und den Themen unserer Zeit.








