Herz. Mut. Verstand.
Alina Cherubim
 

Digitale Medien - Digitale Resilienz

Warum Medienkompetenz heute essenziell ist

Unterschätzte Entwicklung

Noch gibt es Generationen, die eine Zeit ohne Smartphone und Internet, ohne all die digitalen Geräte, Apps und KI-Systeme kennen. Doch die (Schutz-)Räume, wie wir sie früher kannten, gibt es nicht mehr. 

Was offline passiert, wird zumeist online weitergeführt. Unsere analoge und digitale Lebenswelt sind längst miteinander verschmolzen. Das Internet ist nicht mehr "an einem anderen Ort" und wir müssen uns nicht wie in der alten Werbung fragen: "Bin ich schon drin?" Wir sind mittendrin.

Die digitale Welt ist ständig präsent. Im Alltag. In der Hosentasche. Im Kinderzimmer.

Die Entwicklung vollzieht sich rasant und oft im Hintergrund unseres bewusst wahrgenommen Alltags, für uns alle spürbar, doch für viele unsichtbar und kaum begreifbar. 

Und so bleibt sie immer noch vor allem eines: unterschätzt.


Medienkompetenz ist Lebenskompetenz

Bis sie zehn Jahre alt sind, dürfen Kinder in Deutschland mit dem Fahrrad auf dem Gehweg fahren, ihre ersten Erfahrungen als Radfahrer sammeln und sicherer werden. Am Ende der Grundschulzeit wird in der Regel in den Schulen eine kleine Fahrrad-Fahrprüfung mit den Kindern durchgeführt.


Auch wer im See baden will, sollte schwimmen können. Ein Seepferdchen-Abzeichen reicht nicht aus, um ein Kind alleine und - wenn auch nur kurz - unbeaufsichtigt ins tiefere Wasser paddeln zu lassen.
Die meisten Erwachsenen werden hier zustimmen, dass Radfahren und Schwimmen Basiskompetenzen sind, die ein Kind, das in Europa aufwächst, besitzen sollte. 


In digitalen Räumen bewegen sich Kinder früh und oft ohne vergleichbare Vorbereitung. Medienkompetenz ist daher keine Zusatzqualifikation. Sie ist eine Basiskompetenz. 


Zwischen Schutz und Selbstständigkeit

Digitale Räume bieten Chancen: Information, Kreativität, Vernetzung, Teilhabe...
Gleichzeitig existieren viele Risiken wie Cybermobbing, Grooming, Desinformation, Datenschutzverletzungen, problematische, gewaltverherrlichende Inhalte.


Mit Verboten für die Kinder sehen wir nur eine Seite der Medaille. Die Online-Welt wird dadurch nicht automatisch besser. 

Was Kinder (und Erwachsene gleichermaßen) brauchen, ist:

  • Orientierung
  • Reflexionsfähigkeit
  • Selbstwert
  • Handlungssicherheit


Resilienz und Medienkompetenz gehören zusammen: Digitale Resilienz

Technisches Wissen allein reicht nicht aus. 
Wer innerlich stabil ist, erkennt Grenzüberschreitungen früher, lässt sich weniger von Gruppendruck leiten, kann Konflikte konstruktiver lösen, sucht sich Hilfe, wenn es nötig ist. 

Medienkompetenz hilft, Reize, Vergleiche und Online-Druck besser einzuordnen und digitale Inhalte sicher und reflektiert zu nutzen. 

Digitale Resilienz ist wichtig, um auch online stabil, fair und selbstbestimmt zu handeln.


Digitale Klarheit entsteht durch Wissenstransfer und Verstehen.
Digitale Stärke entsteht dort wo innere Stärke bereits verankert ist. 


Deshalb baue ich Brücken von der analogen in die digitale Welt und verbinde Resilienzförderung mit Medienbildung. 


Ziel meiner Arbeit

Das Erlangen von Medienkompetenz (nach Baacke unterteilt in Medienkritik, -Kunde, Mediennutzung und -Gestaltung) ist für heutige und künftige Generationen essenziell.
Für Familien, in Kindergarten oder Schule, in Unternehmen und Institutionen. Auch auf politischer Ebene.

Wir brauchen den Dialog. Wir brauchen sichere Häfen für unsere Kinder und ein respektvolles Miteinander. Und wir brauchen Strategien und Wissen, wie wir uns online und offline schützen und gleichzeitig eine faire und starke Gesellschaft  fördern können.


Ich setze mich in meiner Arbeit dafür ein, Brücken zu bauen: Von Mensch zu Mensch und von der analogen in die digitale Welt. Dabei gebe ich Werkzeuge und Strategien an die Hand, wie Kinder (und wir selbst auch) zu mündigen Nutzern der digitalen Welt und zu starken und selbstwirksamen Persönlichkeiten in einer fair-netzten Gesellschaft werden können. 


Resilienz entsteht nicht durch den Konsum von Wissen, sondern durch die aktive Auseinandersetzung mit sich selbst und den Themen unserer Zeit. Dazu gehört auch, hinzuschauen. Hinzuhören. Zu erkennen, was suboptimal oder auch vollkommen schief läuft. 
Mir geht es nicht um Angstmache. 
Sondern um Kompetenz. 


Mögliche Themenschwerpunkte

  • Online- und Offline-Kommunikation
  • Fake News erkennen
  • Datenschutz und Persönlichkeitsrechte
  • KI verstehen - Chancen, Risiken, Grenzen
  • Social Media & Online-Games reflektiert nutzen
  • Umgang mit (Cyber-)Mobbing und Grooming
  • Altersgerechte Medienbegleitung
  • Mediennutzung in Verein, Schule oder Einrichtung gestalten


Alle Inhalte werden alters- und zielgruppengerecht aufbereitet. 


Gemeinsame Verantwortung

Die Verantwortung für ein gutes Miteinander - online und offline - kann nicht einem einzelnen Menschen allein übertragen werden. 
Familien, Bildungseinrichtungen, Organisation und die Gesellschaft als Ganzes tragen gemeinsam Verantwortung. 


Die (digitale) Welt ist immer nur so gut wie die Menschen, die sie gestalten.


Ich verstehe meine Arbeit als Brücke -  zwischen Menschen und zwischen analoger und digitaler Lebenswelt. 
Für ein faires, reflektiertes und selbstwirksames Miteinander. 











 Innere Stärke wirkt.
Analog. Digital. Überall.